Positionspapiere

Positionspapiere

Verkehr

Die JFLT setzt sich für eine gute und sichere Mobilität von Menschen und Gütern ein, um ein reibungsloses Funktionieren unserer Wirtschaft zu garantieren. Der Verkehr soll dabei möglichst umweltgerecht und sicher organisiert werden.

Der öffentliche Verkehr und der Individualverkehr sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern sinnvoll ergänzt werden. Grundsätzlich soll aber jeder sein Verkehrsmittel frei wählen und sich damit sicher fortbewegen können.  Da das Limmattal bereits starken Verkehrsbelastungen ausgesetzt ist (Autobahn, Fluglärm und möglicher Gateway), setzt sich die JFLT dafür ein, dass keine Weiteren dazukommen.

Bildungspolitik

Für die JFLT bedeutet Chancengleichheit möglichst gleiche Startbedingungen für alle zu schaffen, sodass später eine individuelle Differenzierung nach Können und Willen möglich ist. Um alle SchülerInnen – auch Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund –  auf die gleiche Startlinie zu bringen, bedarf es einer frühzeitigen Förderung im Vorschulalter: Tagesstrukturen, früher Sprachunterricht für Fremdsprachige und auf privater Basis entstandene Patenschaften von Schweizer Familien für ausländische Kinder sind in den Augen der JFLT dabei wichtige Grundpfeiler.

Die JFLT stehen für eine qualitativ hochstehende Ausbildung auf allen Stufen ein, wobei wir besonders Wert auf unser duales Bildungssystem legen: eine undefinierbare Kreuzung von Ausbildungszweigen kann eine erfolgreiche Wirtschaft nicht gebrauchen. Es gilt daher nebst der gezielten Qualitätssicherung in den Mittelschulen auch die Berufsbildung aufzuwerten, sodass die Wirtschaft auch weiterhin auf gut ausgebildete PraktikerInnen bauen kann.

Die JFLT sind der Überzeugung, dass es nicht alleinig Aufgabe der öffentlichen Hand sein kann, Förderungsmassnahmen (sowohl im oberern als auch im unteren Leistungsviertel) anzubieten und zu finanzieren. Wir fordern darum mehr Privatinitiative, auch von seiten der Wirtschaft, die später von gut ausgebildeten Arbeitsnehmnern profitieren wird: mit Hilfe von Public-Private-Partnerships liessen sich Sponsorenpools zur Finanzierung von Freifächern, Praktika oder Austauschprogrammen einrichten, im Rahmen derer die Wirtschaft und das Gewerbe schon frühzeitig gezielt SchülerInnen und damit spätere Arbeitskräfte fördern und unterstützen könnte. Die JFLT setzten sich darum ausdrücklich für mehr Beziehungs- und Kontaktpunkte zwischen öffentlicher Schule und privater Wirtschaft ein.

Lebensqualität

Die JFLT wollen die Lebensqualität im Limmattal erhalten bzw. verbessern. Die verschiedensten Formen von Verkehr und Energie sind wichtige Errungenschaften unserer Gesellschaft. Dennoch darf die Umwelt nicht zu stark mit deren  Emissionen belastet werden. Aus diesem Grund betreiben wir eine nachhaltige Energie- und Umweltpolitik, so dass auch kommende Generationen noch (mehr) Lebensqualität im Limmattal vorfinden. Damit übernehmen die JFLT Verantwortung  gegenüber nachfolgenden Generationen.

Drogenpolitik

Die Jungfreisinnigen fordern:

  • Eine flächendeckende und effiziente Suchtprävention.
  • Grösseres Gewicht beim Jugendschutz im Rahmen der Drogen-Prävention (Prävention in Erziehung und Schulen)
  • Eigenverantwortung bei weichen Drogen, harte Drogen sollten verboten bleiben und der Umgang mit denselben hart bestraft werden
  • Den Missbruch von Suchtmitteln oder Psychotropensotffen und insbesondere den Einstieg in den Konsum von – sowie auch dem Handel mit – illegalen Drogen zu bekämpfen.

Integrationspolitik

Aktive Integrationspolitik ist Interessen- und Standortpolitik, denn die menschlichen Ressourcen eines Landes sind ein strategischer Erfolgsfaktor im globalen Wettbewerb. Das Potenzial jedes einzelnen Menschen ist zu nutzen, zum Wohle des Einzelnen und des Landes. Integrationsförderung ist eine Investition in die in der Schweiz lebende Bevölkerung. In einer offenen, sicheren und toleranten Schweiz haben alle Menschen die gleichen, guten Voraussetzungen zur Verwirklichung ihrer individuellen Lebenspläne. Wir setzen uns für die individuelle Chancengleichheit ein, für Schweizer und Migranten. Wir fordern die Bekämpfung von Diskriminierungen jeder Art und den Abbau von Integrationshemmnissen.

Gewalt

Wir sind besorgt über die hohe Zahl von Jugendlichen verübten Gewalttaten. Wir fordern deshalb eine erhöhte sichtbare Polizeipräsenz und ermahnen die Schulen an Ihren Bildungsauftrag! Die Erziehung der Kinder ist primär die Aufgabe der Eltern, welche Ihre Verantwortung wahrnehmen sollten. Die Schulen haben primär die Aufgabe den für den Wirtschaftsstandort Schweiz zentralen Produktionsfaktor Wissen zu vermitteln. Die Schule nimmt aber eine wichtige Rolle im Rahmen der Integration von fremdsprachigen Kindern und in der Prävention von Gewalt ein. Ausserdem sollte die Gewaltprävention gefördert werden und die Zusammenarbeit mit den Behörden vertieft.

Wirtschaftspolitik

Für eine freie Wirtschaft mit einem Minimum an Verboten und Regulierungen.

Die JFLT setzen sich für einen attraktiven und zukunftsorientierten Standort Limmattal ein. Dafür braucht es eine starke Wirtschaft mit sicheren Arbeitsplätzen, die zu unserem Wohlstand beiträgt.  Die JFLT setzen sich deshalb für eine kluge und sparsame Finanzpolitik ein, in der nachhaltige Entwicklungen in Betracht gezogen werden und die Zukunft stets nachhaltig geplant wird.

Sozialpolitik

Für langfristig sichere Sozialwerke und einen liberalen Wohlfahrtsstaat

  • Mehr attraktiven Wohnraum für junge Leute im Limmattal.

Die Ansprüche junger Menschen in Ausbildung,  junger Familien oder DINKS (double income no kids) an ihren Wohnraum haben sich im Verlaufe der letzten Jahrzehnten  gewandelt. Dieser Nachfrage steht im Limmattal jedoch (noch) kein adäquates Angebot gegenüber. Deshalb setzen wir uns  dafür ein, dass das Limmattal für junge Leute attraktiver wird.